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Bekanntmachung vom 25.07.2018

Bekanntmachung vom 25.07.2018

Bebauungsplan 71 S - Schleidener Straße -

Übereinstimmungsbestätigung

Der Bürgermeister bestätigt, dass die Satzung unter Beachtung der Verfahrensvorschriften nach § 2 Abs. 1 und 2 der Verordnung über die öffentliche Bekanntmachung von kommunalem Ortsrecht (Bekanntmachungsverordnung - BekanntmVO) vom 26. August 1999 (GV. NRW. S. 516), zuletzt geändert durch Verordnung vom 5. November 2015 (GV. NRW. S. 741) zustande gekommen ist und dass nach § 3 Abs. 1 BekanntmVO der Wortlaut der Veröffentlichung mit dem des Ratsbeschlusses übereinstimmt.


Bekanntmachungsanordnung

Der Rat der Gemeinde Aldenhoven hat in seiner Sitzung am 12.07.2018 den Bebauungsplan 71 S - Schleidener Straße -, bestehend aus Planzeichnung, textlichen Festsetzungen und unter Beifügung der Begründung, gemäß § 10 BauGB als Satzung beschlossen.

Das Plangebiet des Bebauungsplans 71 S - Schleidener Straße -  befindet sich am Südrand der Ortslage Siersdorf und umfasst den vorwiegenden Teil des Flurstücks 612, Flur 5, Gemarkung Siersdorf. Das Plangebiet weist eine Größe von 0,62 ha auf. Im Osten wird das Plangebiet von den rückwärtigen Grenzen der Grundstücke an der Schleidener Straße, im Süden von den rückwärtigen Grenzen der Grundstücke an der Südstraße begrenzt. Die westliche Grenze wird durch die Grundstücke der geplanten Bebauung an der Straße „Am Steinacker“ gebildet. Die nordwestliche Grenze ist identisch mit den südöstlichen Grenzen der Flurstücke 608 und 715, die von der Pützgracht aus erschlossen werden. Die detaillierte Abgrenzung des Geltungsbereiches ist der Planzeichnung zu entnehmen.

Die Baulandentwicklung im südlichen Teil der Ortslage Siersdorf entspricht dem Ziel der Innenentwicklung gemäß § 1 Abs. 5 BauGB und dient damit auch der Stärkung des Ortsteiles. Die Aufstellung des Bebauungsplans 71 S trägt dem Umstand Rechnung, dass innerhalb der Gemeinde Aldenhoven ein hoher Bedarf an familienfreundlichen Wohnstandorten mit Einfamilienhäusern be-steht. Mit dem geplanten Baugebiet soll im bisher unbebauten Innenbereich eine geordnete städ-tebauliche Entwicklung im Einklang mit der vorbereitenden Bauleitplanung gewährleistet werden. Aufgrund der geringen Eingriffe in den Naturhaushalt und der Möglichkeit des beschleunigten Verfahrens, der guten innerörtlichen Lage und der guten verkehrlichen Anbindung an das überörtliche Straßennetz ist das Plangebiet für eine Wohnnutzung prädestiniert.

Der Bebauungsplan 71 S - Schleidener Straße -  liegt mit sämtlichen Anlagen ab sofort bei der Gemeindeverwaltung Aldenhoven, Dietrich-Mülfahrt-Str.11-13, 52457 Aldenhoven, Zimmer 29, während der Dienststunden zu jedermanns Einsicht öffentlich aus. Die Dienststunden sind:


Mo. - Do.:  08:30 Uhr – 12:00 Uhr
Di.:         14:00 Uhr – 16:00 Uhr
Do.:         14:00 Uhr – 18:00 Uhr
Fr.:         08:30 Uhr – 13:00 Uhr


Die Satzung wird hiermit gem. § 3 Abs. 2 BekanntmVO bekannt gemacht.

Hinweise

Hingewiesen wird auf die Vorschriften der §§ 214 und 215 BauGB. Danach sind eine nach § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften und nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründeten Sachverhalts geltend gemacht worden sind.

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3, Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB über die Entschädigung von durch den Bebauungsplan eintretenden Vermögensnachteilen sowie über die Fälligkeit und das Erlöschen der entsprechenden Entschädigungsansprüche wird hingewiesen.

Gemäß § 7 Abs. 6 der Gemeindeordnung für das Land NRW (GO NW) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.07.1994, zuletzt geändert durch Artikel 15 des Gesetzes vom 23. Januar 2018 (GV. NRW. S. 90) wird darauf hingewiesen, dass die Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung gegen diese Aufstellung des Bebauungsplans nach Ablauf eines Jahres nach der Verkündigung nicht mehr geltend gemacht werden kann, es sei denn
a.) eine vorgeschriebene Genehmigung fehlt oder ein vorgeschriebenes Anzeigeverfahren wurde nicht durchgeführt,
b.) die Aufstellung des Bebauungsplans ist nicht ordnungsgemäß öffentlich bekannt gemacht worden,
c.) der Bürgermeister hat den Beschluss vorher beanstandet oder
d.) der Form- oder Verfahrensweg ist gegenüber der Gemeinde vorher gerügt und dabei die verletzte Rechtsvorschrift und die Tatsache bezeichnet worden, die den Mangel ergibt.

Aldenhoven, 25.07.2018


(Ralf Claßen)
Bürgermeister

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