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Bekanntmachung vom 25.08.2017

Bekanntmachung vom 25.08.2017

Bebauungsplan 71 S - Schleidener Straße -

Übereinstimmungsbestätigung 

Der Bürgermeister bestätigt, dass der Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans 71 S - Schleidener Straße - unter Beachtung der Verfahrensvorschriften des § 2 Abs. 1 und 2 der Verordnung über die öffentliche Bekanntmachung von kommunalem Ortsrecht (Bekanntmachungsverordnung - BekanntmVO) vom 26. August 1999 (GV. NRW. S. 516), zuletzt geändert durch Verordnung vom 5. November 2015 (GV. NRW. S. 741) zustande gekommen ist und dass nach § 3 Abs. 1 BekanntmVO der Wortlaut der Veröffentlichung mit dem des Aufstellungsbeschlusses übereinstimmt. 

Bekanntmachungsanordnung

Der Bauverwaltungsausschuss der Gemeinde Aldenhoven hat in seiner Sitzung am 29.06.2017 gem. § 2 Abs. 1 BauGB beschlossen, den Bebauungsplan 71 S - Schleidener Straße - im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB durchzuführen und mit Begründung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen.  

Das Plangebiet des Bebauungsplanes 71 S - Schleidener Straße - liegt am Südrand der Ortslage Siersdorf und umfasst den vorwiegenden Teil des Flurstücks 612, Flur 5, Gemarkung Siersdorf. Das Plangebiet weist eine Größe von 0,62 ha auf. Im Osten wird das Plangebiet von den rückwärtigen Grenzen der Grundstücke an der Schleidener Straße, im Süden von den rückwärtigen Grenzen der Grundstücke an der Südstraße begrenzt. Die westliche Grenze wird durch die Grundstücke der geplanten Bebauung an der Straße ‚Am Steinacker‘ gebildet. Die nordwestliche Grenze ist identisch mit den südöstlichen Grenzen der Flurstücke 608 und 715, die von der Pützgracht aus erschlossen werden. Die detaillierte Abgrenzung des Geltungsbereiches ist der Planzeichnung zu entnehmen. 

Die Aufstellung des Bebauungsplanes 71 S trägt dem Umstand Rechnung, dass innerhalb der Gemeinde Aldenhoven ein hoher Bedarf an familienfreundlichen Wohnstandorten mit Einfamilienhäusern besteht. Durch die Aufgabe eines landwirtschaftlichen Betriebes besteht die Möglichkeit, bisher als Weide genutzte Flächen im Innenbereich baulich zu nutzen. Weil mit der Aufgabe auch die Notwendigkeit der Festsetzung gemischter Bauflächen entfällt, kann die Fläche zu einem ruhigen Wohnstandort entwickelt werden. Durch die Planung soll die nach wie vor hohe Nachfrage nach Bauflächen für den Eigenheimbau, insbesondere für Familien mit Kindern, befriedigt und die Eigentumsbildung unterstützt werden.

Der Bebauungsplan soll als Angebotsbebauungsplan im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB aufgestellt werden.

Folgende Planunterlagen liegen öffentlich aus:

  • Bebauungsplan 71 S - Schleidener Straße -
  • Textliche Festsetzungen
  • Begründung zur Aufstellung des Bebauungsplans

Über Einzelheiten der allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung und die voraussichtlichen Auswirkungen der vorstehenden Planungsmaßnahme können weitere Informationen in der Zeit vom 11.09.2017 bis 12.10.2017 einschließlich bei der Gemeindeverwaltung Aldenhoven, Dietrich-Mülfahrt-Str.11-13, 52457 Aldenhoven, Zimmer 29, während der Dienststunden erteilt werden.

Die Dienststunden sind:

Mo. – Do.:      08:30 Uhr – 12:00 Uhr

Di.:                  14:00 Uhr – 16:00 Uhr

Do.:                14:00 Uhr – 18:00 Uhr

Fr.:                  08:30 Uhr – 13:00 Uhr.

Während dieser Zeit wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Es wird empfohlen, sich telefonisch unter 02464 / 586-241 zwecks Terminabsprache zu melden.

Der vorstehende Aufstellungsbeschluss wird hiermit gem. § 3 Abs. 2 BekanntmVO bekannt gemacht.

Hinweise

Hingewiesen wird auf die Vorschriften der §§ 214 und 215 BauGB. Danach sind eine nach § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften und nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung der Aufstellung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründeten Sachverhalts geltend gemacht worden sind.

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3, Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB über die Entschädigung von durch die Bauleitplanung eintretenden Vermögensnachteile sowie über die Fälligkeit und das Erlöschen der entsprechenden Entschädigungsansprüche wird hingewiesen.

Gemäß § 7 Abs. 6 der Gemeindeordnung für das Land NRW (GO NW) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.07.1994, zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15. November 2016 (GV. NRW. S.966) wird darauf hingewiesen, dass die Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung gegen diesen Bebauungsplan nach Ablauf eines Jahres nach der Verkündigung nicht mehr geltend gemacht werden kann, es sei denn

a.) eine vorgeschriebene Genehmigung fehlt oder ein vorgeschriebenes Anzeigeverfahren wurde nicht durchgeführt,

b.) der Bebauungsplan ist nicht ordnungsgemäß öffentlich bekannt gemacht worden,

c.) der Bürgermeister hat den Beschluss vorher beanstandet oder

d.) der Form- oder Verfahrensweg ist gegenüber der Gemeinde vorher gerügt und dabei die verletzte Rechtsvorschrift und die Tatsache bezeichnet worden, die den Mangel ergibt.

Aldenhoven, 25. August 2017

 (Ralf Claßen)

Bürgermeister

 

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