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Aldenhoven Info-Blatt
Aktuelles Grußwort

Aktuelles Grußwort des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die für viele schönste, fünfte Jahreszeit liegt bereits schon wieder einige Tage hinter uns. Am Aschermittwoch war alles vorbei.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mir ist neben der schönen Erinnerung an die zurückliegenden Karnevalstage auch eine ordentliche Erkältung geblieben. Dabei bin ich bei weitem nicht der bzw. die einzige Betroffene – auch um mich herum auf der Arbeit und im Bekanntenkreis sind viele erkrankt. Mittlerweile hat die siebenwöchige Fastenzeit hat begonnen, eine Zeit in der wir uns nach alter Tradition etwas zurücknehmen und auf das kommende Osterfest freuen sollten. Dies fällt im Lichte der ständig präsenten und überall anzutreffenden Verlockungen zunehmend schwer und ich habe großen Respekt vor den Menschen, die mit eiserner Disziplin in der Fastenzeit in Gänze auf Süßigkeiten, alkoholische Getränke etc. verzichten.

NRW soll grüner und insektenfreundlicher werden. Deshalb macht auch Aldenhoven mit bei der landesweiten Aktion „Pflanze Deinen Baum!“ des WDR. Auf Anregung einer Bürgerin unserer Gemeinde hin, die mich auf den Wettbewerb hingewiesen hat, habe ich mich um die Vergabe eines Apfelbaums für unsere Gemeinde beworben und wir haben erfreulicherweise auch einen gewonnen. Nach der Abholung bei einer Nettetaler Baumschule suchen wir nun nach einem geeigneten Platz und werden den Apfelbaum dann vom Baubetriebshof fachgerecht an einer öffentlich zugänglichen Stelle einpflanzen lassen, damit möglichst jeder in den Genuss der Äpfel kommen kann.

Jüngst wurden von Landesstaatssekretärin Serap Güler auf Schloss Burgau u.a. vier Aldenhovener Sportvereine offiziell als Stützpunktvereine im Modellprojekt „Integration durch Sport“ ausgezeichnet. Neben der Fachschaft Ringen des TUS Aldenhoven 1969 e.V. waren das der SV Aldenhoven/Pattern 09 e.V., der SC Amicitia Schleiden 1908 e.V. und der SC Borussia 1912 Freialdenhoven e.V.. Ich freue mich mit den Vereinen und bin stolz darauf, dass in der Gemeinde Aldenhoven überdurchschnittlich viele Stützpunktvereine ausgezeichnet und gefördert werden. Im ganzen Kreis Düren sind es nämlich insgesamt nur 25 Vereine, die die Auszeichnung und die Förderzusage für drei Jahre erhalten haben. Dabei ist „Integration durch Sport“ für unsere Aldenhovener Vereine kein neues Thema. Alle leben dieses Motto bereits seit vielen Jahren in der Praxis.

Die vorläufige Haushaltsführung in der Gemeinde Aldenhoven aufgrund der noch nicht erfolgten Genehmigung des gemeindlichen Haushaltes 2019 ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Vorwortes noch nicht beendet. Das bedeutet, dass vorläufig nur die unbedingt notwendigen Ausgaben geleistet werden dürfen. Es steht zu hoffen, dass die Kommunalaufsicht des Kreises Düren nach Prüfung des vorgelegten Haushaltsentwurfes keine kommunalaufsichtlichen Bedenken anmelden wird und dass die Bezirksregierung Köln der Fortschreibung des Haushaltssanierungsplans 2012-2021 ohne Einschränkungen oder Auflagen zustimmt. Die Verwaltung wäre dann wieder uneingeschränkt handlungsfähig. Ich danke bereits heute allen Fachämtern und insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindekämmerei für die gute und mit hohem Fleiß und Aufwand geleistete Vorarbeit.

Haben Sie sich eigentlich auch wie ich bereits öfter gefragt, wie es denn mit zwei Sanierungsprojekten in der Gemeinde weiter geht? Dabei handelt es sich bei der Sanierung der Aldenhovener Kapuzinerstraße um ein geplantes Projekt, das in der Umsetzung immer noch im Zeitplan liegt. Mit der Fertigstellung pünktlich zu Karneval hatte es mit der bekannten Folge der Verlagerung des Festzeltes auf den Aldenhovener Marktplatzes leider nicht geklappt. Alles deutet aber darauf hin, dass die Verlegung den Karnevalsaktivitäten im Festzelt keinen Abbruch getan hat. Insgesamt soll die endgültige Fertigstellung der Kapuzinerstraße bis Ostern abgeschlossen werden. Im Anschluss daran erfolgen dann noch die Markierungsarbeiten.

Nicht geplant war die Sanierung der Mühlenstraße in Siersdorf, die durch den erheblichen Gas-/Wasserleitungsschaden erforderlich wurde. Nachdem ursprünglich nur von einigen Tagen Reparaturdauer ausgegangen wurde, ziehen sich diese unerfreulicherweise nunmehr seit Wochen hin, obwohl die primären Leitungsschäden selbst fast unmittelbar behoben waren. Allerdings gestaltet sich u.a. die Ursachenforschung für die beteiligten Gutachter doch schwieriger, als ursprünglich angenommen. Wir stehen verwaltungsseitig in regelmäßigem Kontakt zu allen betroffenen Unternehmen und werden weiterhin auf schnellstmöglichen Abschluss der Arbeiten drängen, um die Beeinträchtigung insbesondere für die Siersdorfer Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Möglichkeiten abzukürzen.

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich Ihnen an dieser Stelle berichtet, dass meiner Ansicht nach Investitionen in die Schulen unserer Gemeinde und damit in die Ausstattung und die positive Atmosphäre unserer Bildungseinrichtungen essentiell sind. Sie sind wichtige Voraussetzungen für die Vermittlung von Bildung und Zukunftswissen und damit die Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler. Wie an vielen deutschen Schulen gibt es auch an Aldenhovener Schulen einigen Sanierungsbedarf. Ein Aachener Architektenteam, Experten im Schulbau, hat nun die Schulraumsituation in der Schwanenstraße und am Pestalozziring genauer untersucht.

Eine grundlegende Analyse des Gebäudebestands sowie des Raumbedarfs unter Berücksichtigung der pädagogischen Belange der Grund- und der Gesamtschule in Aldenhoven hat erheblichen Handlungsbedarf ergeben, wenn die Gesamtschule wie geplant in Zukunft mit vier Jahrgangsstufen am Schulstandort Aldenhoven in einem zeitgemäßen Gebäudebestand unterrichtet werden soll. Es ist nun Aufgabe von Rat und Verwaltung, den richtigen Weg und dessen Finanzierbarkeit zu ermitteln und damit den Schulstandort Aldenhoven für die Gesamtschule Aldenhoven-Linnich und für die Gemeinschaftsgrundschule Aldenhoven nachhaltig zu gestalten und langfristig zu sichern.

Als sehr spannend empfinde ich die nach dem Bericht der so genannten Braunkohlekommission entstandene Entwicklung, die für unsere Region einiges an Potenzial in der anstehenden Phase des Strukturwandels verspricht. Das Rheinische Revier und damit unsere Region sind gut vorbereitet, denn auf verschiedenen Ebenen arbeiten wir bereits seit Jahren an den Projektideen, die jetzt unseren begründeten Anspruch auf Unterstützung und Förderung belegen und damit jetzt unbedingt erforderlich sind. Die in Kenntnis dieser Notwendigkeit erbrachte Vorleistung, die vielen Gremien- und Arbeitsgruppensitzungen und das gemeinsame Erarbeiten und Diskutieren von Konzepten machen sich jetzt und sicherlich auch in der Folge bezahlt. Wie man hört, schaut man in den übrigen Kohleregionen überrascht auf die Fülle der von hier bereits konkret formulierten Projektanmeldungen, die im Nachgang mit entsprechender Förderung hinterlegt umgesetzt werden können. Unsere Gemeinde ist hierbei ganz konkret mit mehreren Projekten vertreten, die unter Berücksichtigung der hoffentlich bald konkretisierten Strukturfördermaßnahmen im Zusammenhang mit dem Braunkohleausstieg laufend diskutiert und weiter entwickelt werden.

Über den Tellerrand schauen und das Netzwerk vergrößern ist in diesem Zusammenhang wichtig und so kann ich Ihnen zum Schluss noch über einen wenige Tage zurückliegenden Besuch im Jülicher Technologiezentrum berichten. Mit TZ Jülich-Geschäftsführer Carlo Aretz habe ich gemeinsam überlegt, ob und welche Synergieeffekte sich ggf. für Aldenhovener Unternehmen in Zusammenarbeit mit den Firmen des Technologiezentrums Jülichs bieten könnte. Am Rande des Gesprächs ergab sich die tolle Gelegenheit, mit dem "Synlight" des Instituts für Solarforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) die größte künstliche Sonne der Welt zu besichtigen. Es handelt sich dabei um eine Installation von derzeit 148 übergroßen XENON-Scheinwerfern, die auf einen kleinen Bereich konzentriert werden können. Sie erreichen damit eine 10.000fach höhere Leistungskonzentration als das Sonnenlicht auf der Erde und können auf diese Weise im Fokus Temperaturen von über 3.000 °C entstehen lassen.

Dank der fachkundigen Führung durch den Leiter des Standortes, Dr. Dmitrij Laaber gelang mir ein spannender Einblick in die Grundlagenforschung und mögliche Zukunftstechnologien. Hier können bei tausenden von Grad Werkstoffe für den Eintritt von Raumschiffen in die Erdatmosphäre getestet und Solarsysteme entwickelt werden, die zukünftig möglichst effizient Wasserstoff oder andere Brennstoffe erzeugen. Das nur wenige Kilometer von uns entfernt in unserer Nachbarstadt Jülich mit dem Forschungszentrum und der Fachhochschule. Und unsere Gemeinde Aldenhoven liegt mit unserem Campus-Gelände mitten im Zentrum all dieser Entwicklungen. Ich finde das faszinierend und sehr ermutigend!

So motiviert freue ich mich gemeinsam mit Ihnen auf einen baldigen Frühlingsbeginn. Ich wünsche uns allen eine besinnliche Fastenzeit und schöne Tage im hoffentlich herannahenden Frühling.

Bleiben Sie gesund und allen an Grippe oder Erkältung Erkrankten wünsche ich gute Besserung!

Herzlichst, Ihr
Ralf Claßen
Bürgermeister

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