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Aldenhoven Info-Blatt
Aktuelles Grußwort

Aktuelles Grußwort des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, nach einem gefühlt unendlich langen Sommer hat der Herbst hat auch unsere Region mittlerweile erreicht. Der durchweg blaue Himmel ist einem mehr oder weniger dunklen Grau gewichen, die Uhren wurden ggf. letztmalig auf die Winterzeit umgestellt und es ist an der Zeit, die so genannte „Übergangskleidung“ aus dem Schrank zu holen - sofern man eine solche besitzt und nicht erst welche kaufen muss.

Am 18. Oktober haben uns zweieinhalb Zentner Stahl und Sprengstoff aus amerikanischer Produktion über mehrere Stunden beschäftigt. Am Pestalozziring wurde bei Bauarbeiten eine amerikanische Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden, die all die Jahre seither unbemerkt kurz unter der Oberfläche gelegen hat. In einer beispiellosen Aktion haben wir mit den hiesigen Rettungs- und Einsatzkräften, dem Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf und nicht zuletzt den eingesetzten Mitarbeitern/innen der Verwaltung die erforderliche Evakuierungs- und Entschärfungssituation meistern können.

Hier sind besonders die in der Einsatzleitung unter der Führung unseres Feuerwehrleiters Wilfried Thelen mit vertretenen Personen hervorzuheben, die alle hoch professionell und mit großer Umsicht den Einsatz abgewickelt haben. Dafür allen Beteiligten auch an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön. Mein Dank gilt insbesondere aber auch allen Bürgerinnen und Bürgern, die aus Sicherheitsgründen den Evakuierungsbereich und damit ihre Häuser und Wohnungen verlassen mussten und entweder bei Verwandten, Freunden und Bekannten oder in der eigens dafür bereitgestellten Aula der Hauptschule untergekommen sind. Sie sind bis auf wenige Ausnahmen vorbildlich den Anweisungen der Hilfskräfte gefolgt und haben diesen die Arbeit damit erheblich erleichtert. Weitere Informationen sind noch einmal in einem separaten Artikel in dieser Ausgabe zusammengefasst.

Aldenhoven kann mehr! An diesem Motto halte ich fest und daran arbeiten wir in der Verwaltung und im Rat verstärkt seit meiner Amtsübernahme auf verschiedenen Feldern. Hierzu gehört auch die verstärkte Inanspruchnahme von Fördermitteln für Kommunen, die uns Projekte ermöglichen, die trotz der sich verbessernden finanziellen Situation aus eigener Finanzkraft nicht zu stemmen wären. Damit Städte und Gemeinden die Herausforderungen zur Gewährleistung einer nachhaltigen Kommunalentwicklung bewältigen können, unterstützen u.a. das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) und das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG NRW) die Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen mit Programmen zur Städtebauförderung. Die Inanspruchnahme bzw. Beantragung von Fördermitteln aus diesen Programmen setzt jedoch stets eine vorhandene integrierte Fachplanung der Kommunen voraus, aus welcher sich die zu fördernde Maßnahme ableiten lässt. Über eine derartige integrierte Fachplanung verfügt die Gemeinde Aldenhoven bisher bedauerlicherweise nicht. Das hat zur Folge, dass unserer Gemeinde Aldenhoven der Zugang zu solchen Fördermitteln in der Vergangenheit gänzlich verwehrt war.
Gemeindeentwicklungsausschuss und Gemeinderat haben sich in ihren jüngsten Sitzungen nun dem Vorschlag der Verwaltung angeschlossen, eine Planungsbüro mit der ersten Phase zur Erarbeitung eines solchen integrierten Konzepts (Bestandsanalyse, Leitbildentwicklung, Zieldefinierung) für unsere Gemeinde zu beauftragen. Ich freue mich, dass dafür auch die erforderlichen Mittel in 2019 bereitzustellen sind. Ein guter und wichtiger Schritt hin zu einer konsequenten Fortsetzung der erfolgreichen Entwicklung unserer Gemeinde.

Noch immer ist leider die Diskussion um die Raumfrage unserer Schulen nicht beendet. Zwischenzeitlich hat die Bezirksregierung eine Anfrage über die Aldenhovener Gemeindeverwaltung gestellte Anfrage des Schulzweckverbandes zur Klärung einer Satzungsfrage auch als Antrag auf Genehmigung des dauerhaften Verbleibs der Jahrgangsstufe 8 in Linnich gewertet und beantwortet: Der dauerhaften Beschulung der Jahrgangsstufe 8 in Linnich stimmt die Bezirksregierung zu und folgt damit den Beschlüssen der gemeinsamen Schulkonferenz der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich, des Rates der Stadt Linnich und der Verbandsversammlung des Schulzweckverbands.

Der Aldenhovener Gemeinderat hat nun die Verwaltung beauftragt, den betreffenden Bescheid der Bezirksregierung Köln einer rechtlichen Überprüfung unterziehen zu lassen und je nach Ergebnis der Prüfung dagegen fristwahrend Rechtsmittel einzulegen. Zudem wird der Arbeitsauftrag an das befasste Architekturbüro noch einmal dahingehend verändert, dass jetzt eine Machbarkeitsstudie für die Gesamtschule Aldenhoven-Linnich für die beiden möglichen Standorte Pestalozziring und Schwanenstraße durchgeführt werden soll. Eines ist nach derzeitigem Erkenntnisstand klar: Aldenhoven und Linnich sind interkommunale Partner in der gemeinsamen Trägerschaft der Gesamtschule. Beide Kommunen haben in Kenntnis dessen, dass sie jeweils alleine keine Genehmigung für die Trägerschaft einer Gesamtschule durch die Bezirksregierung erhalten werden, die Errichtung einer interkommunalen Gesamtschule mit Teilstandorten in Aldenhoven und Linnich vereinbart. Satzungsgemäßes Ziel war und ist es, die jeweiligen Schulstandorte mit einem bedarfsgerechten Schulangebot zu erhalten, auszubauen und zu sichern.
Wichtig ist es jetzt, dass beide Partner zeitnah und gemeinsam die unterschiedlichen Sichtweisen zur Beschulung der Jahrgangsstufe 8 besprechen und dass die bestehenden Meinungsunterschiede im Sinne der Schule und unserer Kinder unter der Prämisse der Sicherung beider Schulstandorte ausgeräumt werden.

Positive Schlagzeilen macht übrigens unsere Gesamtschule durch ihre gute pädagogische Arbeit und ihre Aktivitäten zur Schulentwicklung. Sie hat erst vor kurzem mit dem weltweit operierenden Wirtschaftsunternehmen SIG Combibloc eine „Kooperation Unternehmen der Region und Schulen“-Kooperationsvereinbarung (KURS) abgeschlossen. Den Schülerinnen und Schülern werden damit z.B. Betriebserkundungen bei SIG Combibloc in Linnich, Besichtigungen der Ausbildungswerkstatt, Schülerpraktika oder gemeinsame Projekte im Technikunterricht ermöglicht. Für die GAL ist es bereits die zweite KURS-Kooperation, eine weitere ist bereits vor einiger Zeit mit der Sparkasse Düren vereinbart worden.

Die bereits angekündigte, geförderte Baumaßnahme zur Sanierung des Straßenbelags in der Kapuzinerstraße wird nach Auskunft des ausführenden Unternehmens voraussichtlich am Donnerstag, den 08.11.2018 beginnen. Sie wird in vier Bauabschnitte unterteilt sein, an der Einmündung zur Straße „Am alten Bahnhof“ beginnen und bei optimalem Verlauf etwa Anfang März an der Theodor-Hürth-Straße enden. Bereits jetzt ist absehbar, dass hiervon die Karnevalsveranstaltung der Aldenhovener Turmschwalben betroffen sein werden, denn der bisherige Aufstellort für das Festzelt am Feuerwehrhaus ist zumindest teilweise als Baustellenparkplatz vorgesehen und wird durch die erforderlichen Straßensperrungen teilweise nicht zugänglich sein. Die Verwaltung hat hierüber den Verein bereits informiert und wird ihn im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei der Suche nach einem alternativen Standort unterstützen.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und uns allen einen hoffentlich schönen und goldenen Herbst. Wie immer gilt zudem: Bleiben Sie gesund!

Herzlichst, Ihr
Ralf Claßen
Bürgermeister

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