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Aldenhoven Info-Blatt
Aktuelles Grußwort

Aktuelles Grußwort des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die ersten Kürbisse liegen auf den Feldern, die Sommerferien sind zu Ende und alle Urlauber sind hoffentlich wieder gut und erholt aus den Ferien in die Heimat zurückgekehrt.

Während für unsere älteren Schulkinder der normale Schulalltag wieder beginnt, hat sich für viele unserer Familien etwas Bedeutendes geändert: für ihre Kinder ist die Kindergartenzeit vorbei und das Schulleben hat begonnen. In der Gemeinde Aldenhoven sind 134 Erstklässler mit dem ersten Schultag in einen neuen Lebensabschnitt gestartet, 53 in der Johannesschule in Siersdorf und 81 in der Gemeinschaftsgrundschule Aldenhoven. Ich hoffe, dass alle Erstklässler und ihre Familien einen schönen ersten Schultag erleben konnten und wünsche allen viel Freude und Erfolg, Wissensdurst und Eifer für diesen spannenden neuen Lebensabschnitt. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Familien, in denen die Kinder nun erstmalig den Kindergarten besuchen. Uns Autofahrern empfehle ich an diesen Tagen eine besondere Umsicht, insbesondere in der Nähe der Schulen und Kindergärten.

Für die Schülerinnen und Schüler, den Lehrkörper und das Verwaltungspersonal unserer beiden auslaufenden Schulen, der Ganztagshauptschule Aldenhoven und der Käthe-Kollwitz-Realschule Aldenhoven hat das letzte Schuljahr begonnen. Hier schwingt viel Wehmut mit, denn am Ende des Schuljahres werden beide Schulen endgültig schließen. Damit endet auch gleichzeitig ein Kapitel erfolgreicher Schulgeschichte in Aldenhoven, denn beide Schulen waren über Jahrzehnte durch ihre hervorragende pädagogische Arbeit prägend für viele Generationen von Schulkindern in Aldenhoven und darüber hinaus. Zahlreiche Auszeichnungen belegen das und doch konnten sie nicht verhindern, dass aufgrund des gesellschaftlichen und demografischen Wandels die stetig sinkenden Anmeldezahlen der weiteren Existenz der Schulen den Boden entzogen. Eine ähnliche Entwicklung machte gleichzeitig die Stadt Linnich mit ihrer Haupt- und Realschule durch (wie übrigens auch viele andere Kommunen in NRW). Der Rest der Entwicklung ist bekannt: nach einem nicht ganz einfachen politischen Diskussionsprozess gründeten unsere beiden Kommunen partnerschaftlich einen Schulzweckverband als Träger der neuen Gesamtschule Aldenhoven/Linnich, die seit 2014 als gemeinsame weiterführende Schule arbeitet.

Gleichzeitig ist es uns gelungen, die letzten Schuljahre unserer beiden auslaufenden Schulen in Aldenhoven zusammen mit den überaus motivierten Schulleiterinnen und ihren ebenso motivierten Lehrerinnen und Lehrern so zu gestalten, dass unsere Kinder bis zur letzten Klasse einen guten Unterricht erhalten und einen qualifizierten Schulabschluss erlangen können. Dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön! Wir werden auch in den kommenden Monaten gemeinsam mit den Schulleitungen und dem Lehrkörper dafür Sorge tragen, dass dies bis zum Schluss auch so bleibt und dass unsere beiden Schulen gut organisiert und gewissermaßen in Würde auslaufen. Denn das haben die Schulen und alle Beteiligten verdient! Ich wünsche heute allen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und auch unserem Verwaltungspersonal an beiden Schulen ein trotz aller Umstände schönes, harmonisches und erfolgreiches letztes Schuljahr.

Ein unerfreuliches Thema stellt erneut der Umgang Einzelner mit dem Thema "Müllbeseitigung" dar. In den vergangenen Wochen kam es wieder vermehrt zur Ablagerung wilden Mülls außerhalb der Ortschaften oder an markanten Stellen innerhalb unserer Orte. Dabei ist festzustellen, dass eine Müllansammlung zunehmend wächst, wenn sie nicht umgehend beseitigt wird. Dies ist umso bedauernswerter, als wir in unserer Gemeinde über eine gut organisierte Müllentsorgung verfügen, über die nahezu alle Arten von Hausmüll zeitnah und ohne zusätzlichen Kosten (im Rahmen der Müllgebühren) entsorgt werden können. Klar ist: Mit der Beseitigung solcher Müllansammlung entstehen der Allgemeinheit zusätzliche Kosten, die letztlich von allen Bürgerinnen und Bürgern zu tragen sind. Auch die Schaffung zusätzlicher Überwachungskapazitäten müsste auf die Grundsteuer umgelegt werden und würde dadurch zu einer weiteren Belastung führen. Um solche Zusatzbelastungen zu vermeiden, appelliere ich eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger: Nutzen Sie das bestehende Müllentsorgungsangebot und die zusätzlichen Entsorgungsmöglichkeiten direkt beim Entsorgungsunternehmen in der Aldenhovener Industriestraße. Wer Müll unsachgemäß entsorgt, schadet der Allgemeinheit und damit letztlich auch sich selbst. Melden Sie unsachgemäße Müllentsorgung dem Ordnungsamt und haben Sie keine Scheu, auch konkret bekannte Verursacher zu benennen. Festgestellte oder bewiesene Verletzungen der Ordnungsbehördlichen Verordnung werden mit Ordnungsstrafen in erheblicher Höhe belegt.

Wieder etwas Erfreulicheres habe ich von einem gemeinsamen Termin mit den Kollegen aus Baesweiler und Alsdorf beim Zweckverband Nahverkehr Rheinland in Köln mitgebracht. Thema der Besprechung waren die weiteren Planungen des regionalen Schienenverkehrsbetreibers Euregio Verkehrsschienennetz GmbH - EVS - aus Stolberg und des Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR). Für unsere Gemeinde Aldenhoven ist unmittelbar von Bedeutung, dass der NVR als Zuschussgeber für die erforderlichen Investitionen in die Infrastruktur die kurzfristige Reaktivierung der Bahnstrecke von Alsdorf nach Siersdorf bereits in sein Budget für die nächsten Jahre eingeplant hat. In sehr absehbarer Zeit wird die Weiche zwischen Kellersberg und Mariadorf erneuert und die alte Kohleroute nach Siersdorf wieder hergerichtet. Einen Haltepunkt wird es mit einem neuen Bahnhof in Siersdorf (Reaktivierung an neuem Ort) geben. Damit erfolgt auch wieder eine Anbindung des alten Zechengeländes, wo auf dem "Campus Aldenhoven" neue Arbeitsplätze entstanden sind und weiterhin entstehen werden. Auch eine direkte Anbindung des Campus-Geländes ist langfristig denkbar. Von Siersdorf aus wird nach derzeitigem Planungsstand eine Neubaustrecke voraussichtlich in einigen Jahren weiter über Setterich nach Baesweiler bis zum Carl-Alexander-Park führen.

Mit Maximilian Schmitz hat ein motivierter junger Mann aus Niedermerz den Strukturwandel in der Gemeinde Aldenhoven zum Thema seiner sehr interessanten und gut bewerteten Bachelorarbeit gemacht. Maximilian Schmitz beginnt in Kürze an der RWTH Aachen seinen Masterstudiengang im Fach Wirtschaftsgeographie. Er beschreibt in seiner Arbeit, wie die Gemeinde Aldenhoven mit den besonderen Problemstellungen nach Schließung der Zeche Emil Mayrisch im Jahr 1992 umgegangen ist und welche Lösungsansätze bis heute erarbeitet, realisiert oder auch verworfen wurden. Darüber hinaus hat er Überlegungen und Analysen über die Bedeutung des Strukturwandels im Allgemeinen nach dem Verlust an Wirtschaftskraft und der Entstehung sozialer Probleme für die Zukunft der Gemeinde Aldenhoven angestellt. Für uns als Verwaltung und die politischen Entscheidungsträger wird es besonders interessant sein, seine Analysen in die zukünftigen Überlegungen/Beratungen einfließen zu lassen.

Nach den Ferien ist aber auch vor den Ferien und so können wir jetzt bereits ankündigen, dass wir für die Herbstferien wieder ein besonderes Highlight nach Aldenhoven holen konnten: Vom 17. Oktober bis zum 18. Oktober 2018 findet auf der Skateboard Anlage am Sportplatz in Aldenhoven wieder ein kostenloser Workshop unter Leitung erfahrener Trainer rund um das Skateboard bzw. Longboard statt. Auch diesmal wieder dürfen die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen die gestellten Boards am Ende des gemeinsam mit innogy als Sponsor durchgeführten Workshops mit nach Hause nehmen. Weitere Informationen dazu finden Sie in diesem Heft.

Zum Schluss noch ein Veranstaltungshinweis: Am 09. September findet in ganz Deutschland wieder der Tag des Offenen Denkmals statt. Unter dem Motto "Entdecken, was uns verbindet" haben Sie Gelegenheit, sich auch in unserer Gemeinde einige "Schätzchen" anzuschauen. Der Alte Turm in Aldenhoven, das nationale Kulturgut Herrenhaus der Deutschordens-Kommende, die Burg Engelsdorf und das Museum des Traditionsvereins für Stein- und Braunkohle "Glück Auf" Aldenhoven 1992 e.V. haben an diesem Tag für Sie geöffnet. Schauen Sie doch dort mal vorbei.

Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Spätsommer und wie immer: Bleiben Sie gesund!

Herzlichst, Ihr

Ralf Claßen
Bürgermeister

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