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Aldenhoven Info-Blatt
Aktuelles Grußwort

Aktuelles Grußwort des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Karneval überall, in unserer Gemeinde wie auch im gesamten Rheinland. Die Session strebt mit dem bevorstehenden Karnevalswochenende ihrem Höhepunkt entgegen.

Die ersten spektakulären Sitzungen und Veranstaltungen in den Ortschaften sind bereits vorbei und ich freue mich jetzt auf die kommenden Termine und besonders die Stürmung des Rathauses durch unsere Karnevalsgesellschaften und die begleitenden Närrinnen und Narren. Es ist toll, zu sehen, mit welchem persönlichen Einsatz und Engagement die vielen Mitwirkenden in unseren Vereinen diese sehenswerten Bühnenprogramme auf die Beine stellen.

Karnevalistische Züge hat nicht zuletzt auch die Diskussion um den besten Weg zur Rettung des Aldenhovener Haushaltes angenommen. Als „Aldenhovens Wunder“ haben die Jülicher Nachrichten jüngst die Ankündigung eines Fraktionsvorsitzenden überschrieben, der mit zwei Anträgen dem Gemeinderat einen bis dato nicht bekannten Weg zur Akquise zusätzlicher Mittel in Millionenhöhe und damit sogar zur Reduzierung der Grundsteuer aufzeigen wollte. Den Nachweis zur Tauglichkeit der im Übrigen seit Monaten bereits mehrfach diskutierten und verworfenen Ideen musste der Antragsteller in der Ratssitzung leider schuldig bleiben. Es ist doch bekannt, dass sich alter Wein in neuen Schläuchen nun einmal nicht gut verkauft. So kam es denn auch in dieser Ratssitzung. Nicht nur weil sich Verwaltung und Gemeinderat längst bekannte Tatsachen nicht als neue Ideen verkaufen lassen wollten.

Der Rat hat mit großer Mehrheit gegen die Stimmen einer Partei die Anträge abgelehnt, weil erhebliche rechtliche Bedenken insbesondere gegen den monetär scheinbar wirkungsvollsten Vorschlag bestehen. Der Gemeinderat musste auch feststellen, dass die pressewirksam mit großem Tamtam angekündigten und mit ehrlichem Interesse erwarteten Ideen leider ausblieben. Sie sollten in einer Parteiarbeitsgruppe unter Hinzuziehung externer Experten über mehrere Wochen erarbeitet werden. Immerhin hatte es von vielen Seiten im Vorfeld berechtigte Zweifel an solchen „Wunderlösungen“ gegeben, denn nach mehreren Jahren Umsetzung des seitens der Gemeindeprüfanstalt mit erarbeiteten Sanierungsplanes bietet der regelmäßig geprüfte Aldenhovener Haushalt keine Luft mehr für substanzielle Verbesserungen. Die Kernprobleme der strukturellen kommunalen Unterfinanzierung liegen auf Kreis-, Landes- und Bundesebene und müssen zwingend dort für uns gelöst werden.

Als heiße Luft und völlig substanzlos erwiesen sich letztlich auch die in den Medien geäußerten, unverschämten Vorwürfe zu nicht näher definierten „handwerklichen Fehlern“ bei der Aufstellung des Haushaltes. Der betreffende Fraktionsvorsitzende konnte trotz Rückfragen aus Verwaltung und Rat keinen einzigen Fehler benennen. Obwohl ein offenbar sachkundiger Parteigenosse bereits nach einer ersten Sichtung festgestellt hatte, dass der Bürgermeister „einen handwerklich fehlerhaften Haushaltsentwurf“ vorgelegt hatte. Und trotz mehrwöchiger, vermutlich verzweifelter Suche der „Arbeitsgruppe“ in den rund 1.800 Seiten des Haushaltsentwurfes.

Ich hoffe gemeinsam mit der Verwaltung und mit großen Teilen unseres Gemeinderates, dass die einzelnen Betreffenden den Weg zur konstruktiven gemeinsamen Arbeit für unsere Gemeinde zurückfinden. Denn Aldenhoven hat trotz vieler Fortschritte keine Zeit für politische Spielchen. Und auch ein politisch motiviertes Störfeuer gegen die Verwaltung ist kontraproduktiv. Die Politik ist es den Bürgerinnen und Bürgern schuldig, ihre Arbeit im Sinne der Gemeinde zu tun. Mögliche Profilneurosen und der mögliche Geltungsdrang Einzelner führen uns nicht weiter.

In diesem Sinne, feiern Sie schön und lassen Sie sich nicht von der Grippewelle erwischen.

Mit einem herzlichen Aldenhoven Alaaf,

Ihr Ralf Claßen
Bürgermeister

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